Edelserpentin - Die Jade aus dem Burgenland
Bernstein und Jade?

Was den burgenländischen Ort Bernstein so berühmt macht, ist der grün schimmernde Halbedelstein namens Edelserpentin. Im Aussehen ähnlich, jedoch nicht verwandt mit der chinesischen Jade, hat der Edelserpentin hier die weltweit einzige Fundstelle. Im burgenländischen Bernstein wird er zu Kunstwerken wie Vasen, Schalen und anderen Schmuckgegenständen verarbeitet.

Der Holzdrechsler Höller und Pfarrer Ratz entdeckten 1860, dass sich der in den Adern des gemeinen Serpentins eingeschlossene Edelserpentin leicht bearbeiten lässt. Daraus entwickelte sich in der folgenden Zeit ein neues Handwerk, dessen Tradition bis zur Gegenwart erhalten blieb. Für die Gewinnung von einem Kubikmeter Edelserpentin müssen etwa 2000 Kubikmeter gemeinen Serpentins, der im Straßenbau und in der Kunststeinindustrie Verwendung findet, abgebaut werden.

Die Sonderschau bei der traditionellen großen Wiener Mineralienschau widmet sich dieses Mal ganz diesem einzigartigen österreichischen Handwerk und der "burgenländischen Jade"!




WIENER
MINERALIENSCHAU
IN DER
WIENER STADTHALLE, HALLE E
am Samstag den 31. Jänner und Sonntag den 1. Februar 2009
von 9-16 Uhr

Edelserpentin - Die Jade aus dem Burgenland

gestaltet von Fam. Mittermann (Bernstein, Bgld.)