Die fantastischen Opale Australiens
Coober Pedy

Coober Pedy wurde 1915 von einer Gruppe Schürfer, die nach Gold suchten, entdeckt. Willie Hutchinson, der Sohn des Gruppenleiters, fand einen Opal-"Floater". Dies ist ein Stück eines Opals, der viele Jahre an der Erdoberfläche gelegen hat und aufgrund der Sonneneinwirkung rissig wurde.

1922 wurde die Stadt offiziell nach dem Eingeborenenstamm namens Arabana benannt. Coober heißt Weißer Mann und Pedy meint Höhle. Die Interpretation ist: Weißer Mann in der Höhle.

Wassermangel war das größte Problem von Coober Pedy. Ein Mann namens George Morrison brachte erstmals Wasser mittels Pferd und Karren in den Ort. Das Wasser kam von einer Bohrung, die achtzig Meilen nördlich des Ortes lag. Die zuständige Regierung errichtete eine Entsalzungsanlage, die es ermöglichte, Wasser in verschiedenen Qualitäten zu liefern. Jetzt kommt das Wasser von einer Bohrung dreißig Kilometer entlang der Oodnadatta Road und ist sehr salzig. Mit Hilfe umgekehrter Osmose wird das salzige Wasser durch Entfernen des Salzes zu trinkbarem Wasser umgewandelt. Es gibt auch eine Zapfanlage: wenn man 20 cents einwirft, erhält man an die dreißig Liter Wasser.


Australische Opale
(Quelle: Coober Pedy Retail Business and Tourism Association 2005)

"Bughouts" in Cooper Pedy
(Quelle: Coober Pedy Retail Business and Tourism Association 2005)

Coober Pedy ist berühmt für zwei Dinge: einerseits wegen seiner schönen Opale und andererseits wegen des Lebens unter der Erde. In den Hügeln der Umgebung Coober Pedy's sieht man eine Menge "Bughouts". Als die frühen Minenarbeiter kamen, hatten sie kein Baumaterial und fanden es deshalb besser in den Minen zu leben. 70 % der Einwohner von Coober Pedy leben unter der Erde. In den Höhlen lag die Temperatur zwischen 20 und 25 Grad, aber außerhalb konnte die Temperatur 0 Grad im Winter und im Sommer bis zu 55 Grad betragen. Jetzt gibt es in Coober Pedy sogar ein unterirdisches Hotel.

Die Wände der Wohnungen sind aus solidem Sandstein. Sie sind nicht verstärkt da sie nicht einstürzen würden. Der funkelnde Effekt der Wand stammt von der Substanz "Locrete" oder "Boncrete". Dies ist eine Versiegelung der Wände und soll das Abbröseln der Wand stoppen.

Es gibt hier auch unterirdische Kirchen. Eine davon, sie wurde 1977 gebaut, ist die "Catacomb Anglican Church", die nach den Katakomben in Rom benannt wurde.

Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es den "Opal Field Shop" in der Stadt. Wenn man in Coober Pedy ist sollte man die Gelegenheit zum "Noodling" nützen, zur oberirdischen Suche nach Opalen. Oberirdische Suche deshalb, weil es nicht viele sichere Schächte gibt und die Bulldozer sind dafür bekannt zuviel Erde aufzuschichten. Wenn man Glück hat, findet man vielleicht ein schönes Stück Opal.


Moderne Opalsuche in Cooper Pedy
(Quelle: Coober Pedy Retail Business and Tourism Association 2005)



WIENER
MINERALIENSCHAU
IN DER
WIENER STADTHALLE, HALLE E
am Samstag den 3. und Sonntag den 4. Februar 2007
von 9-16 Uhr

Die fantastischen OPALE Australiens

gestaltet von OPALEUM Goberitz (Wien) und Fam. Schlosser (Australien)

Links:
http://www.opalcapitaloftheworld.com.au/

Karte von Cooper Pedy und Umgebung
(Quelle: Coober Pedy Retail Business and Tourism Association 2005)